Meisterbriefübergabe 2012 durch Landesforstpräsident

Landesforstpräsident Max Reger bei der Festrede

Am 10. Mai endete mit der Forstwirtschaftsmeister-Prüfung der Meisterlehrgang am Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn. Zur Prüfung waren 27 Teilnehmer angetreten.  26 Teilnehmer konnten die Prüfung mit Erfolg beenden. In einer Feierstunde überreichte Landesforstpräsident Max Reger die Meisterbriefe an die frischgebackenen Forstwirtschaftsmeister.

Im Lehrgang waren alle Waldbesitzarten bunt gemischt vertreten: drei Teilnehmer arbeiten im Staatswald, zehn sind im Kommunalwald beschäftigt und der große Teil der  Teilnehmer sind entweder selbständige Forstunternehmer, Mitarbeiter von Forstunternehmern oder arbeiten im Großprivat- bzw. Kirchenwald. Wenn auch mit großer Mehrheit die Baden-Württemberger im Lehrgang überwogen, so waren dieses mal doch auch wieder Teilnehmer aus Bayern, Thüringen  und Rheinland-Pfalz vertreten. Im Vergleich zu den Meisterkursen in den 80er und 90er Jahren sind die heutigen Meisterkurse sehr inhomogen zusammengesetzt – diese Vielfalt, in der jeder einen anderen beruflichen Erfahrungshorizont in den Vorbereitungslehrgang mit einbringt, trägt wesentlich zur Erweiterung des persönlichen und beruflichen Horizontes bei. Daher ist eine derartige Lehrgangszusammensetzung gewinnbringend sowohl für die " Meisteranwärter" als auch für die Ausbilder.

 

In ihrer Rede vor rund 150 Zuhörern betonte Landesforstpräsident Max Reger, dass ForstBW sehr viel Wert auf eine fundierte Aus- und Fortbildung lege. Neben den beiden forstlichen Hochschuleinrichtungen in Freiburg und Rottenburg sei aber gerade die praktisch orientierte berufliche Bildung an den Standorten Königsbronn und Gengenbach von größter Bedeutung. Die forstlichen Bildungszentren stünden für die Vermittlung eine qualitativ hochwertigen Aus und Fortbildung unserer Waldarbeiter und Waldbesitzer.

 Gleichzeitig forderte der Landesforstpräsident die Jungmeister auf, sich im Laufe des Berufslebens immer wieder neu auf die sich heute in der Forstwirtschaft ständig verändernden Rahmenbedingungen einzustellen. 

 Für die Durchführung des Meisterlehrgangs und die Organisation der Prüfung bedankte sich der Landesforstpräsident beim Schulleiter Thomas Emmerich und seinem Team vom FBZ sowie den Prüfern. Anschließend überreichte er  die Meisterbriefe an die neuen Forstwirtschaftsmeister.

 

In den zahlreichen Grußworten von Vertretern der Gemeinde Königsbronn, des Landratsamtes Heidenheim, der IG-Bau und der LBG wurde immer wieder auf die große Bedeutung beruflicher Qualifizierung hingewiesen.

 

Das Gesamtergebnis der Prüfung wurde vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Heinz Hauler bekannt gegeben: In der Meisterprüfung 2012 konnte zweimal die Gesamtnote „sehr gut“, zehnmal die Gesamtnote „gut“, zehnmal die Gesamtnote „befriedigend“ und viermal die Gesamtnote „ausreichend“ erzielt werden; ein Prüfling konnte leider nicht bestehen. Der Gesamtdurchschnitt der Prüfung lag bei  der beachtlichen  Note 2.65.
Für das beste Gesamtergebnis wurden ausgezeichnet: – Simon Fischer(ForstBW FMB St. Peter), Philipp Huber(Firma Günter Rauch), Petr Günter(ForstBw Betriebsteil FMB Schrofel), Philipp Treyer(Stadt Oppenau). 

 

Das Forstliche Bildungszentrum Königsbronn bedankt sich bei allen Prüfern und bei allen Forstkollegen, Forstunternehmern und Waldbesitzern, die ihre Waldflächen bzw. Maschinen für die Projektprüfungen zur Verfügung gestellt haben.

Silberne Meisterbriefe für den Abschlussjahrgang 1986

Im Rahmen der Feierlichkeiten anläßlich der Meisterbriefübergabe für die frisch gebackenen Jungmeistern wurden in dieser Feierstunde den Absolventen des Meisterlehrgangs von 1986 die Silbernen Meisterbriefe durch Landesforstpräsident Max Reger Ã¼bergeben.

Der Landesforstpräsident wertschätzte die Arbeit der gestandenen Forstwirtschaftsmeister in seiner Rede.

21. Meisterkurs - aktuelle Infos vom Lehrgang

21. Meisterkurs am FBZ Königsbronn

 

Die nachfolgende Seite wird von den Teilnehmern des FWM-Lehrgangs selbst gestaltet. Sie können sich hier über die Lehrgangsteilnehmer und den Ablauf sowie wichtige Inhalte des FWM-Lehrgangs informieren.

 

Für viele Teilnehmer neu: Forstliche Öffentlichkeitsarbeit

Im Lehrplan des FWM-Lehrgangs sind sieben Unterrichtsstunden für das Thema Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. In einer Gruppenarbeit übten die Teilnehmer das Erstellen von kleinen Pressemitteilungen.

Auch in ihrer späteren Berufspraxis als Forstwirtschaftsmeister kann es notwendig sein, z.B. Sperrungen bei Holzerntemaßnahmen durch Presseberichte in der Zeitung anzukündigen bzw. der Öffentlichkeit zu erklären.

Die Lehrgangsbesten

Meisterbriefübergabe

Jungmeister 2012 mit Ehrengästen